Survivors LIVE: Blutkrebs in der Familie – was Angehörige leisten!
Am Samstag, 18. September 2021 fand bei CancerSurvivor ein weiterer Webcast statt. Die regelmäßige Reihe ist eine Ergänzung zu den verschiedenen Beiträgen unserer Mediathek.
Im Rahmen des Awareness-Monats “Blutkrebs” zeigten Angehörigen Wege, die helfen können, sich der Leukämiediagnose des Partners, der Mutter oder eines engen Familienangehörigen zu stellen und den Mut nicht zu verlieren. Im Gespräch war zu erfahren, wie enorm wertvoll und wichtig es ist, als Lebensgemeinschaft, Ehepaar oder Familiensystem zusammenzustehen und gut zu funktionieren. Es geht darum, sich gemeinsam auf den Weg zu machen, die Therapiezeit bestmöglich zu überstehen und das „Zurück ins Leben“ zusammen zu gestalten.
Unsere Gäste vor der Webcam waren die CancerSurvivor Annette Wenz und ihr Sohn Domenic, sowie CancerSurvivor Benjamin Lenatz und seine Frau Frauke.
Prof. Dr. Anja Mehnert-Theuerkauf vom Universitätsklinikum Leipzig brachte sich als Expertin für Psychoonkologie aktiv und beherzt in das Gespräch ein, wie auch Stephan Pregizer, der es moderierte. Alle Beteiligten verfassten am Ende des Webcasts noch ein ganz persönliches Mutmacher-Statement, welches sehr unter die Haut ging!
weitere Beiträge der Gesprächsteilnehmer
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Awareness-Monat
Blutkrebs
Dieser Artikel ist ein Beitrag aus der Serie des Awareness-Monats „Blutkrebs“. Weitere spannende Interviews, Artikel und Talk-Sendungen finden Sie in der Übersicht zum Blutkrebs-Monat.
Transcript
Ja, meine Damen und Herren, ganz herzlich willkommen heute zu unserer Gespru00e4chsrunde anlu00e4sslich des Awareness Monats Leuku00e4mie.Ich darf ganz herzlich begru00fcu00dfen Annette Wenz.Hallo Annette.Schu00f6n, dass Du heute dabei bist.Ich begru00fcu00dfe Frauke und Benjamin Lennertz.
Ganz herzlich willkommen euch beiden.Toll, dass ihr heute euch Zeit nehmen konntet.Und ich darf ganz herzlich begru00fcu00dfen unsere Expertin Anja Mena Theuerkauf.Ganz herzlich willkommen, liebe Anja.Schu00f6n, dass wir heute diese Runde haben.
Es kann sein, dass wir noch den Sohn von Annette, den Dominik Wenz dazubekommen.Da hat's leider ein kleines technisches Problem gegeben, aber wir schauen.Wir fangen jetzt einfach an und wu00fcrde und wu00fcrden uns natu00fcrlich freuen, wenn der Benjamin, pardon, wenn der Dominik noch dazukommt.So, ich darf mit Annette beginnen.Annette, Du hast vor vielen Jahren die Diagnose chronisch myeloische Leuku00e4mie erhalten.
In welchem Alter hast Du die Diagnose erhalten?
Oh ja, der Blitz hat mich mit 21 Jahren getroffen nach der Geburt von meinem Sohn Dominik.
Mhm.Das war ja, glaub ich, unmittelbar danach, nach der Geburt deines Sohnes, so hab ich das in Erinnerung.Annette, da kommen jetzt der schu00f6nste und vielleicht der traurigste Moment im Leben zusammen.Kann man das so sagen?
Ja, man man kann das erst gar nicht greifen.Also das ist so, ja, surreal.Also es ist auf der einen Seite ja das Gru00f6u00dfte, ein Kind zur Welt zu bringen und auf der anderen Seite dann mit den u00c4ngsten zu ku00e4mpfen, es vielleicht nicht grou00df werden sehen zu ku00f6nnen.Oder das war ja damals ganz bestimmt, hat man mir gesagt, das wird sehr eng.Ja, und dann fu00e4llt man natu00fcrlich erst mal in einen Loch und weiu00df gar nicht, was Also ich konnte das damals u00fcberhaupt irgendwie gar nicht verarbeiten.
Mhm.Wie alt ist dein Sohn heute?
Er wird am elften Elften 32.
Das heiu00dft, euch sind bisher 32 wunderbare Jahre Mutter Sohn beschert worden?
Ja.Also ich bin sehr stolz auf ihn, dass er trotz dieser ganzen Widrigkeiten seinen Weg gegangen ist.Und wir sind leider bisschen weiter auseinander.Ich sitz in Augsburg, er lebt in Detmold und ja, aber es ist immer, er muss immer wissen eigentlich einmal am Tag, wie's seiner Mutter geht und ja, also es ist wirklich sehr schu00f6n.
Prima.Jetzt gucken wir ein bisschen ru00fcber zu euch, Frauke und Benny.Wie war das bei dir?Benny, wann hast Du die Diagnose der Leuku00e4mie erhalten?
Bei mir war es im letzten Jahr im Februar, wo ich vom Trainingslager gekommen bin, was mehr oder weniger gut lief, wo ich Magen Darm Probleme hatte et cetera p p, auf Landsaote dann auch im Krankenhaus war und mein Hausarzt mir dann empfohlen hat, nach Hause zu kommen.Und ja, nach mehreren Untersuchungen, Blutuntersuchungen wurde dann festgestellt, dass bei mir CML sozusagen das Philadelphia Chromosom vorhanden ist.Und dann, ja, ist man natu00fcrlich jetzt mit anderen Mu00f6glichkeiten an die ganze Thematik rangegangen mit den Medikamenten, die es mittlerweile gibt.
Frauke, ihr seid wie lange schon verheiratet?
Seit 2017.Seit 2017.
Ja.Jetzt kann man sagen, ihr seid, ich hab euch vor einiger Zeit kennenlernen du00fcrfen, ein ganz wunderbares Paar.Wenn man euch nebeneinander erlebt, dann merkt man, da ist eine ganz tiefe Verbindung da.Ihr geht auch, wie ich finde, super miteinander sehr, sehr authentisch und sehr ehrlich, aber auch, wie gesagt, sehr liebevoll.Wie war das, als die Diagnose bei, ich sag jetzt ganz bewusst, bei euch beiden eingeschlagen hat?
Wie ging's dir damit?
Ja, das war schon schwierig.Also irgendwie hab ich da oder wir haben da u00fcberhaupt gar nicht mit gerechnet.Das war ja schon langer Weg, wie Benny sagte, mit Aufenthalt im Krankenhaus dann und mehreren Blutuntersuchungen.Und so den Abend vorher bin ich noch nach Hause gefahren mit dem mit dem Gedanken, ich hol ihn morgen ausm Krankenhaus ab und dann ist okay, weil irgendwie die Entlassung dann schon so mehr oder weniger bei uns so geplant war und ich bin morgens fru00fch noch arbeiten gegangen, hab gesagt, Du meldest dich, wenn ich dich abholen kann, wenn Du deine Papiere hast.Und dann kam aber eine Nachricht, wo drinstand, ich hab Leuku00e4mie und dann ist es fu00fcr mich natu00fcrlich alles so mehr oder weniger in dem Moment zusammengebrochen oder ich hab gedacht, also mein erster Gedanke war eigentlich, ich frag, ich muss sofort ins Krankenhaus.
Hab auch alles ausgemacht, alles stehen und liegen gelassen und bin dann direkt ins Krankenhaus gefahren.
Anja, an dich die Frage, wenn eine Krebsdiagnose einschlu00e4gt in 1 Familie, was passiert da?
Also, was passiert, ist das, was wir eben auch schon gehu00f6rt haben von euch, dass sozusagen fu00fcr die allermeisten Menschen das natu00fcrlich son, also unvorhersehbar ist, eine grou00dfe Belastung ist und viele beschreiben ja, dass so einem der Boden unter den Fu00fcu00dfen weggezogen wird.Man rechnet im Grunde genommen, also man rechnet sich damit, das ist auch ganz normal, obwohl wir wissen, dass Krebs eine hu00e4ufige Erkrankung ist, aber wenn's einen dann selber trifft oder jemand in der Familie, ist das natu00fcrlich immer son Schlag oder son, ja, vielleicht Sturz aus der normalen Wirklichkeit wird manchmal auch gesagt und
Ein Sturz aus der normalen Wirklichkeit.
Genau, das Zitat ist nicht von mir, das ist von einem Kollegen, aber das trifft es eigentlich ganz gut, dass man so, ja, eigentlich aus dem Leben von heute auf morgen irgendwie rausgerissen wird.Und was dann hu00e4ufig passiert, daru00fcber werden wir vielleicht noch sprechen, ist ja dieses, was was ist was ist u00fcberhaupt erst mal los?Also diese Orientierung, was passiert hier gerade?Das geht ja auch nicht von heut auf morgen, dass man u00fcberhaupt versteht und begreift, was das was diese Diagnose bedeutet.Wir leben an einem sehr guten Gesundheitssystem und aber manchmal stu00fcrzen trotzdem sehr viele Informationen auf einen auf einen einen oder vielleicht gerade deshalb, also sozusagen u00fcberhaupt erst mal Klarheit zu gewinnen.
Was heiu00dft das jetzt eigentlich?Ja.
Was heiu00dft das eigentlich?Ja.Ja.Wie geht's jetzt weiter?So, das vielleicht so am Anfang.
Da mu00f6chte ich jetzt ganz gerne an der Stelle Dominik in der Runde ganz herzlich willkommen heiu00dfen.Du bist ein bisschen spu00e4ter dazugekommen.Und Dominik, an dich die Frage, wann hast Du zum ersten Mal realisiert, dass deine Mutter, die Annette, eine Krebserkrankung hat?
Also zum ersten Mal realisiert hab ich das erst relativ spu00e4t.Also erzu00e4hlt wurde mir das natu00fcrlich schon sehr fru00fch.Aber ich glaube, so richtig realisieren tut man das erst, wenn man dann irgendwann 8, 9, 10 ist, dass man erst mal bemerkt, dass das bedeutet, dass einiges anders ist.Mhm.Und als Kind realisiert man das, glaub ich, nicht so, was das genau bedeutet.
Mhm.Ich geborene die Frage noch mal zuru00fcck, die nu00e4chste an Anja.Anja, mir kommt vor, dass Angehu00f6rige ganz selten gesehen werden.Die leisten unendlich viel, aber gehen irgendwie unter.Wie nimmst Du das wahr?
u00c4hnlich.Also also es gibt einige Studien und die zeigen eigentlich ganz gut, dass also wir wissen, dass Patienten natu00fcrlich stark belastet sind und dass Angehu00f6rige, was die psychosozialen Belastungen anbetrifft, genauso stark belastet sind, manchmal sogar noch stu00e4rker.Ja.Das hat son bisschen den Grund, dass der Patient zwar erkrankt ist, aber natu00fcrlich auch sehr viel Hilfsangebot oder nicht vielleicht sehr viele, aber doch einige in Anspruch nehmen kann und vor allen auch im Zentrum der Aufmerksamkeit steht, vor allen Dingen am Anfang.Und die Angehu00f6rigen fallen son bisschen hinten runter, werden hu00e4ufig auch vom Medizinsystem eigentlich gar nicht gesehen und mu00fcssen aber gleichzeitig ja sehr viel leisten.
Das fu00e4ngt ganz basal mit der Organisation an.Mhm.Also gerade auch am Anfang, da stru00f6mt ja unglaublich viel auf einen ein, also vom Krankenhausaufenthalt, wer macht was, wie geht's dann weiter, wer ku00fcmmert sich welche Dinge?Und wenn eine Erkrankung lu00e4nger andauert oder auch chronisch ist, dann ist das natu00fcrlich kein Zustand, der in ein, 2 Wochen oder meinetwegen ein, 2 Monaten vorbei ist und dann der u00fcber Jahre anhu00e4lt und das geht schon zum Teil an die Substanz, ja.
Mhm.Da geru00e4t ja son Familiensystem erst mal wirklich granatenmu00e4u00dfig ins Wanken.Es kommt auch ganz hu00e4ufig, hab ich mir sagen lassen, zu echten u00dcberforderungen, weil das Funktionieren, das ist ja nicht limitiert auf paar Stunden, sondern das ist im Grunde jetzt der stu00e4ndige Begleiter.Also dieser Krebs macht ja was mit den Angehu00f6rigen und da kann man sich ja ganz schlecht auch aus dieser aus dieser Verantwortung, die man jetzt auf einmal erhu00e4lt, nicht mehr so leicht rausnehmen.Jetzt wu00fcrd ich ganz gern, Dominik, von dir mal wissen, hast Du irgendwann mal realisiert, also ganz bewusst realisiert, welche Hilfe und Unterstu00fctzung Du deiner Mutter Annette angedeihen lassen kannst, willst und in der Lage bist oder bist Du da einfach hineingestolpert?
Also bewusst Gedanken dazu gemacht hab ich mir, glaub ich, nie, sondern man hat immer probiert, einfach nur da zu sein und halt irgendwie zu helfen, wo man kann.Also es ist eine grou00dfe Herausforderung, aber ich glaube, je mehr man sich daru00fcber Gedanken macht, desto weniger kommt man da ins Handeln.Und dementsprechend war das einfach immer mehr son, man man probiert zu machen, was man kann, so.Einfach da zu sein oder ja.
Wie hast Du denn gelernt, dich vielleicht auch an der einen oder anderen Stelle und Annette mag mir das verzeihen, dich auch abzugrenzen?
Abzugrenzen, ja.Wenn es zum Alltag wird, ist es ein bisschen schwierig, sich davon abzugrenzen.Also man sucht sich, glaube ich, immer so seine kleinen Zufluchtsru00e4ume, in die man sich zuru00fcckziehen kann.Ob das jetzt bei manchen der Computer ist, bei mir war es fru00fcher ganz hu00e4ufig meine Band und das Musizieren und einfach sich kreativ auszudru00fccken.Das waren immer so meine Zufluchtsru00e4ume, wo ich das Ganze mehr oder weniger hinter mir lassen konnte und meine eigenen Sachen machen konnte.
Also da war auch dann die Situation, dass man sagen kann, Dominik hat jetzt mal Pause.Genau.Okay.Gut.Jetzt
guck
ich zu euch beiden, Benny und Frauke.Frauke, wie ist das bei euch?Tief in dein Herz geschaut.Du wie grenzt Du dich ab?Du brauchst ja auch eine Erholung von von der Beanspruchung.
Ihr seid ja beide durch durch wirklich das Tal der Tru00e4nen, kann man sagen, gegangen.Wie gelingt es dir, da immer wieder Kraft zu tanken und dich vielleicht an der einen oder anderen Stelle auch abzugrenzen?
Ja, ich glaub, abgrenzen, wie Dominik schon sagte, ist irgendwie nicht so das Wort, was man selber dafu00fcr benutzen wu00fcrde, sondern sone Pause vielleicht oder so was.
Mhm.
Die hat man dann, wenn man Ich mach auch Sport und wenn man dann Sport macht, ist es vielleicht so, dass man auch den Kopf mal ausschaltet.Oder mit, wir haben ja kleinen Hund, wenn man mit dem Hund drauu00dfen ist, das ist schon, da kommt man auch mal auf andere Gedanken.
Mhm.Jetzt darf ich das sagen, weil ich, wie gesagt, euch beide vor einigen Wochen persu00f6nlich kennengelernt hab und auch erlebt habe.Benny, Du hast ja mit 18 Jahren einen Querschnitt bekommen durch Unfall.Und jetzt im Alter von 35 kam oder 34 kam die Leuku00e4miediagnose dazu.Und das ist ja schon, glaub ich, 'n 'n ganz gewaltiger Rucksack, den man da zu tragen Woher nimmst Du deine Lebensfreude und deine Kraft?
Ich ich sehe die Lebensfreude und Kraft ja schon ein bisschen auch neben dir sitzen, aber ich wollt's jetzt ganz gerne von dir mal persu00f6nlich hu00f6ren.
Ja, also es ist wirklich so, dass, ich sag mal, die 2 Mu00e4dels bei mir im Hause sozusagen mir die Kraft schon geben, wenn's mal wirklich durchhu00e4ngt und so und man vielleicht dann in dem Moment denken, wie machst Du das jetzt?Machst Du jetzt den nu00e4chsten Schritt?Aber ich hab damals schon bei meinem Unfall ja so gemerkt, wir selber haben jetzt keine Kinder, aber vielleicht kennt man das, wenn's dem Kind schlecht geht, ist es fast schlimmer, als wenn man selber krank ist.Ja.Und u00e4hnlich sehe ich das wie bei Familienmitgliedern.
Am Anfang war das nach meinem Unfall auch so, dass ich erst mal gesagt hab, okay, fu00fcr dich selber findest Du jetzt gerade noch nicht so die hundertprozentige Motivation.Du tust es jetzt erst mal, den anderen zu zeigen.Du Du lu00e4sst jetzt den Kopf nicht hu00e4ngen und ja, da dadurch hat sich dann automatisch sone sone Motivation gebildet bei mir, die die dann nachher natu00fcrlich auch in den Sport u00fcbergegangen ist Und ja, jetzt kann konnte ich, so so krass es auch klingt, aber aus dem son bisschen natu00fcrlich schon schu00f6pfen, was ich da gelernt hab.Nichtsdestotrotz finde ich dieses Thema noch mal ganz anderes und wesentlich schwierigeres Level, weil es ist halt fu00fcr viele andere nicht sichtbar.Man muss sich immer viel erklu00e4ren.
Ich mein, das muss ich im Rollstuhl sowieso immer.Aber ja, so als Leuku00e4miekranker wird man dann immer gesagt, ja, Du ja, Du nimmst ja jetzt nicht Chemo und nach 10 Monaten ist das Thema gegessen, aber das ist ja bei der CML einfach nicht so.Das lu00e4uft halt 2, 3 Jahre im besten Fall, bis man dann eine Therapiepause hat und ja
Kann aber auch ganzes Leben lang dauern.
Ja.Genau, richtig.Das das ist halt dann dann das andere, aber man, so bin ich halt Sportler.Man setzt sich immer so die ersten Ziele und das ist jetzt mal das Erste, was was so fu00fcr mich auch irgendwie da ist und aber nichtsdestotrotz ist es natu00fcrlich schwierig und ich versuche natu00fcrlich auch, Frauke dann nicht zu sehr irgendwie viele Dinge, auch wenn es vielleicht falsch ist, aber viele Dinge zu u00fcberlassen oder dann noch mal weiter preiszugeben, womit ich selber noch gar nicht fertig bin.Mhm.
Also gibt's auch Heiu00dft Du
sprichst Du sprichst dann eigentlich u00fcber Dinge, die dich bewegen, wenn Du mit dir selber stu00e4rker am Reinen bist?Hu00f6r ich das raus?
Ja, das vergleiche auch genauso wie wie in der Diagnose.Man kriegt die Diagnose vorn Latt geknallt.Man muss erst mal wissen, okay, was ist das jetzt?Man liest sich vielleicht ein, im besten Fall nur auf den wirklich guten Seiten.
Nerviu00f6sen Seiten.
Nerviu00f6sen Seiten, genau.Und weiu00df dann, okay, was passiert jetzt in meinem Ku00f6rper?Und genauso war das in der Familie auch, die alle gesagt haben, ja, warum hast Du dir nix gesagt?Oder wenn Du Hilfe brauchst, sag was.Man kann da nix sagen.
Man ist da wie gelu00e4hmt im wahrsten Sinne des Wortes und will dann will dann erst mal das fu00fcr sich selber verdauen.Bei mir ist es ja jetzt grad mal doch relativ frisch noch und dieser Prozess braucht einfach und das kenne ich auch aus der ersten Verletzung beziehungsweise von dem Unfall, dass solche Prozesse einfach lu00e4nger dauern, als man so denkt.
Mhm.Ich wu00fcrde gern Dominik fragen, wie findest Du denn immer wieder aufs Neue heraus, was Annette grade braucht?
Ja, gute Frage.Also wir telefonieren halt einfach viel und ja, dann muss man das teilweise son bisschen zwischen den Zeilen lesen, was denn jetzt grade Phase ist.Und es also es ist ja nicht immer so offen ersichtlich und es fu00e4llt ihr natu00fcrlich auch immer wieder schwer, das manchmal auch auszudru00fccken, weil sie halt immer noch denkt, das ist der Kleine und ja, der inzwischen grou00df ist und halt auch schon bisschen lu00e4nger damit lebt und dementsprechend, ja, man entwickelt son gewisses Feingefu00fchl.Man hu00f6rt es am Unterton dann, wenn oder Ja,
ja, ja.Das hu00f6rt er immer.Wenn's mir nicht gut geht, das hu00f6rt er immer raus.Also da weiu00df er sofort.Da sagt er immer, Mama, was stimmt grad nicht?
Sag's mir.Also
Gut.Also er baut die Bru00fccke?Ja.Beschreiben?Warum sind sie so wichtig in dieser Begleitung?
Welchen Platz und welche Rolle nehmen Angehu00f6rige ein?
Also, ja, kann es, glaube ich, so sagen wie wie in jeder Partnerschaft.Also man sagt ja, wenn man geheiratet hat oder auch sonst man Freunde hat, muss ja nicht immer sozusagen Angehu00f6rige im engeren Sinn sein, kann ja auch eine weitere Familie oder Freunde sein, enge Freunde, dass man durch dick und du00fcnn geht und dieses ist natu00fcrlich, dass Angehu00f6rige wichtig sind fu00fcr die emotionale Unterstu00fctzung, also einfach fu00fcr den anderen da zu sein, ihn zu begleiten, zu stu00e4rken, zuzuhu00f6ren und ja, einfach auch Kraft zu geben.Und die andere Seite ist natu00fcrlich, die man nicht unterschu00e4tzen darf, ist einfach auch die ganze das ganze Drumherum, die Organisation.Das klingt immer so banal, aber das ist ja extrem wichtig, gerade am Anfang, dass man auch Dinge gut organisiert, dass man Informationen einholt.Das gilt vielleicht auch fu00fcr beide, fu00fcr Patient und Angehu00f6rigen, Patientinnen, dass man am Anfang ja guckt, wo kriege ich gute Informationen her oder evidenzbasierte und dass man sich vielleicht selber auch am besten gemeinsam auch daru00fcber im Klaren wird, das ist ja auch Prozess, das wurde ja auch schon gesagt, was brauche ich u00fcberhaupt?
Bin ich Mensch, der alles genau wissen mu00f6chte?Oder gibt's auch son Level, wo ich sage, das reicht mir jetzt erst mal, sonst bin ich gar nicht mehr handlungsfu00e4hig?Genauso ist es mit der Kommunikation, das fand ich total spannend, was ihr gesagt hattet.Menschen sind ja auch in der Krankheitsphase sehr unterschiedlich.Ja.
Also, wie viel man redet und mit wem und woru00fcber.Und ich glaube, das darf man auch nicht vernachlu00e4ssigen.Also man man bleibt ja man selber.Und es ist aber aus psychologischer Sicht ist natu00fcrlich Kommunikation wichtig, aber u00fcberlegt.Das heiu00dft zum Beispiel, dass man sich am Anfang wirklich auch hinsetzt und sich Gedanken macht, mit wem mu00f6chte ich kommunizieren?
Wie viel mu00f6chte ich erst mal preisgeben?Was tut mir auch gut, ne?Und dass man das gut vielleicht auch gemeinsam bespricht, aber manchmal eben auch erst mal mit sich selber ausmacht.Auch das ist ja Weg, der absolut ja, den eigenen Bedu00fcrfnissen entspricht.Manchmal nicht, also sozusagen, ja, da sind Menschen eben sehr unterschiedlich.
Mhm.Also es kann ja auch durchaus sein, dass man vielleicht noch eine weitere Person seines Vertrauens hinzuzieht und sagt, okay, die Person ist jetzt nicht in unmittelbarer Nu00e4he.Mit der Person hat man vielleicht auch nicht stu00e4ndig zu tun.Aber die Person eignet sich, weil man hohes Mau00df an Vertrauen hat, auch mal die Sachen loszuwerden, die die vielleicht, die man nicht unbedingt mit dem Sohn oder mit dem Ehepartner besprechen will.Meinst Du das auch, dass man da was kann eine gute Unterstu00fctzungsstruktur sein?
Absolut.Also, was ich manchmal, nehm ich gern so dieses Beispiel, dass man am Beginn steht man son bisschen wie vor der Besteigung des Mount Everest und da wu00fcrde man hier auch nicht sozusagen komplett einfach loslaufen, sondern es empfiehlt sich sozusagen, dass man sich, wenn es mu00f6glich ist, am Anfang oder auch immer in Etappen hinsetzt und sich son bisschen ru00fcstet, wappnet mit Informationen, aber eben auch mit einem Netzwerk an Menschen, die einem guttun und das kann der Partner sein, die Partnerin, das ku00f6nnen enge Freunde sein, das kann aber auch mal die Grou00dfmutter sein oder natu00fcrlich eine professionelle Person, von denen man, na, nicht nur Informationen bekommt, auch eben einfach emotionale Unterstu00fctzung.Manchmal kann man das ja auch gut verteilen.Das ist ja auch sozusagen der die Frage son bisschen, wie gehe ich da durch, ist ja die Anforderungen an Familien, auch Rollen neu zu verteilen, bisschen flexibler auch zu reagieren, wer kann was u00fcbernehmen?Wen kann ich auch mit welchen Anliegen behelligen sozusagen?
Wer kann mir bei welchen Dingen auch helfen und wo kann ich vielleicht auch was zuru00fcckgeben?
Also das darf, sag ich mal, 70 ja auch ein bisschen was und da verbindet sich auch wiederum was Neues und es kann ja durchaus auch sein, dass im im im wu00e4hrend der Begleitung oder wu00e4hrend 1 akuten Erkrankungsphase sich da das ein oder andere auch noch mal verschiebt oder veru00e4ndert, wo man merkt, ach, das Thema kann ich vielleicht doch besser mit dem Freund oder mit der Freundin besprechen als mit dem Sohn oder mit dem mit der Partnerin,
ist man, also man ist ja auch in also Patienten sind ja auch nur Menschen und auch die anderen sind nur Menschen und auch die, sag ich mal.
Und wir u00fcben noch ein bisschen Leben, ne?
Und man ist auch vor Enttu00e4uschung natu00fcrlich nicht gefeit.Und auch das gehu00f6rt manchmal dazu, dass man auch sich, dass man auch enttu00e4uscht wird.
Mhm.
Und ich glaube, wichtig ist, sich davon nicht, ja, unterkriegen zu lassen, trotzdem nach vorn zu schauen, auch wenn's manchmal schwerfu00e4llt und dann auch, ich sag mal, pragmatisch Haken dran zu machen und zu gucken, okay, es kommen auch andere.
Mir hat mal eine Expertin in der Beratung von Krebspatienten gesagt, es geht darum, immer den nu00e4chsten Schritt zu gehen und auch zu schauen, wenn man jetzt sich professionelle Beratung holt und Unterstu00fctzung holt, den nu00e4chsten Schritt zu gestalten.Das fand ich, glaube ich, ganz, ganz wichtig noch mal zu erwu00e4hnen, denn sonst kann's ja auch, wenn man den Gesamtweg sieht, mu00f6glicherweise zur vu00f6lligen u00dcberforderung kommen, weil man sagt, lieber Gott, wie soll ich das u00fcberhaupt alles schaffen?Also geht's vielleicht wirklich auch darum, den nu00e4chsten Schritt zu gehen?Dominik, hast Du wu00e4hrend der letzten Jahre gewusst, wo Du dir mu00f6glicherweise, wenn es akut werden wu00fcrde, Unterstu00fctzung herholen kannst?
Ich denke nicht.Also wirklich Unterstu00fctzung kriegt man bei diesem Thema, glaube ich, nicht.Das ist son bisschen, also bei mir hat das son bisschen was mit Selbstschulung zu tun.Ich musste mich selber mit diesem Thema intensiver auseinandersetzen, wie man jetzt mit u00c4ngsten umgeht.Also ich hab mich viel mit Achtsamkeitsmeditation beschu00e4ftigt und allgemein mit Meditation, so auch meine u00c4ngste in den Griff zu kriegen und zu lernen, damit rationaler umzugehen.
Es ist ja ganz hu00e4ufig so, dass u00c4ngste, wenn sie irgendwann zu grou00df werden, lu00e4hmen sie einen.Und das war definitiv etwas, was ich selber fu00fcr mich lernen musste.
Frauke, wie ist es bei dir?Weiu00dft Du, wohin Du gehen kannst, wenn Du Unterstu00fctzung brauchst?
Ja, ich denke, es gibt Freunde, die mir Unterstu00fctzung bieten.Also das ist so son Halt, den den ich jetzt so auch in der in der ganzen Zeit erfahren hab.Und wir haben auch fantastischen Arzt, wo ich weiu00df, wo ich immer hingehen kann, wenn irgendwas ist.
Mhm.
Ja.
Jetzt hat der Benny vorher von 2 Mu00e4dels gesprochen.Damit war auf der einen Seite warst Du gemeint, aber es war auch euer Hund gemeint, ne?
Ja.Nicht, dass wir
da alle noch falschen Zungenschwarzrennen haben oder so.Also das wollte ich, eine ganze Zeit hatte ich das noch im Kopf.Okay.
Genau, das ist unsere kleine Ellie.
Gut, die Kleine.Was gibt euch denn die meiste Kraft?Jetzt frag ich das erst mal im Duett, Annette zuerst und Dominik, das durchzustehen, dass Annette seit vielen Jahren Leuku00e4mie hat mit einigen Ru00fcckschlu00e4gen und teilweise auch Situationen, wo's keine allzu guten Nachrichten gab.Woher bezieht ihr die Energie, die Zuversicht, aber auch die Klarheit?Ihr schafft das.
Annette?
Das ist mal das ist mal mehr und mal weniger, dass man die Klarheit hat.Also mit dem sechsten Rezidiv war das schon Schlag ins Kontor und dann, das war auch noch kurz vor Weihnachten 2016, da hab ich dann schon mit dem Dominik gesprochen und hab gesagt, hier Grou00dfer, also jetzt ku00f6nnt's wirklich eng werden.Und da wusst ich wirklich nicht, ob ich aus der Nummer noch mal rauskomme.Also ja, und das ich bin sehr lebensfroher Mensch.Ich bin in Ku00f6ln geboren und der Rheinlu00e4nder, der ja, hat immer die frohen Natur auf den Lippen, aber
Kann man nicht abschalten.
Nee, den kann man nicht abschalten.Aber es ist schon so, dass, da mu00f6cht ich jetzt noch mal anknu00fcpfen, ich nicht diesen Hintergrund hatte mit Partner an meiner Seite, wo ich mich mal hu00e4tte anlehnen ku00f6nnen, sondern ich hab das Ganze alleine gestemmt mit meinem Sohn zusammen und mit Dominik.Und ja, der erste Mann hat das Handtuch geworfen, der zweite Mann dann auch.Und ja, und dann irgendwann steht man da.Die Familie hat's auch immer ausgeblendet.
Da hat's immer geheiu00dfen, na ja, okay, die ist transplantiert, die kann in die Normalitu00e4t zuru00fcck.Und ja, und die dann ein Rezidiv nach dem anderen kam, auch durch Experimente der u00c4rzte, muss man sagen, ja, da wird's dann schon eng.Aber ich habe meine Aufgabe als Visagistin fu00fcr die DKMS, wo ich immer sage, solange ich reden kann und ich stehe hier, geht mir das Herz auf.Und so verarbeite ich dann auch fu00fcr mich meine u00c4ngste.Also das ja.
Prima.Das schweiu00dft euch ja auch ein bisschen zusammen, weil ihr eben durch diese ganzen Stationen gemeinsam gegangen seid.Ich hab dich ja auch so erlebt, Annette, als wir uns vor Jahren kennengelernt haben, aufgeben zu00e4hlt nicht, ne?Und wir haben ja das Grobe, hinter mir steht der rote Sessel.Wir haben ein Interview in den letzten Tagen von dir ja auch gesendet.
Ein Gespru00e4ch im roten Sessel und ebenfalls auch von Benjamin.Also wer Lust hat, darf sich diese beiden Portru00e4ts, diese beiden Moobmachergeschichten, 15 Minuten sind sie lang, bei uns auf der Seite gerne, herzlich gerne ansehen und wird das eine oder andere u00fcber euch erfahren, was doch sehr, sehr speziell und sehr besonders ist, aber was euch auch zu ganz besonderen Menschen macht.Also an der Stelle einfach noch mal danke.Ich wu00fcrde gerne den Dominik jetzt noch mal fragen.Die die Situation mit deiner Mutter Annette verlangt ja u00fcber Jahre ein ein anderes Selbstverstu00e4ndnis.
Ich mu00f6cht noch mal auf dieses Selbstverstu00e4ndnis gucken.Dieses Selbstverstu00e4ndnis, das Du hast, das auch Frauke hat, das durch was wird es gespeist?Also Du ku00f6nntest jetzt ja auch sagen, nein, ich telefonier nicht jeden Tag mit meiner Mutter, das ist mir zu viel.Ich mu00f6cht auch nicht jeden Tag u00fcber eine Krankheit reden, was sie wahrscheinlich auch nicht tut.Da wird's auch Tage geben, wo das u00fcberhaupt nicht Thema ist.
Aber es begleitet euch ja.Das kann man ja nicht wegdiskutieren.
Nee, nee.
Wie wie woher nimmst Du dir diese Kraft?Weil ich hab dich ja auch in 'nem Einzelinterview erlebt, Dominik und ich fand dich ganz grou00dfartig und es hat mich wirklich mega beru00fchrt, wie wie liebevoll Du als Angehu00f6riger da gesprochen hast.Also die Frage, woher nimmst Du die Energie, die Kraft, die Zuversicht, dass ihr beide das gut hinkriegt?
Also woher nehm ich die Energie?Ich glaube, ich hatte immer sehr gutes Vorbild, was immer Stu00e4rke gezeigt hat und immer vorangegangen ist.Also meine Mutter hat sich die Schwu00e4che nie so wirklich anmerken lassen.Und das hab ich immer sehr respektiert und hab auch probiert, mir da gewisse Sachen von abzuschauen.Also einfach zu sehen, okay, das ist eine Lu00f6wenmutter, die geht vorwu00e4rts.
Und das hat definitiv auch seinen Einfluss auf mich gehabt.Also tja, woher nimmt man dann die Kraft dazu?Es muss immer weitergehen.Also wer aufgibt, verliert und dementsprechend, es geht immer nur vorwu00e4rts.Also dementsprechend war das nie eine Option aufzugeben.
Frauke, wie ist das bei euch beiden?Woran nimmst Du die Energie?
Glaub, die Energie kommt bei uns oder bei mir immer viel aus den schu00f6nen Momenten, die man hat.Also egal, ob die vergangen sind oder was man irgendwie sich vornimmt oder was man was man so hat.Das ist eigentlich immer das, was viel Kraft gibt.
Ja.Also erinnern, aber auch imaginieren?Ja.Anja, was wu00fcrdest Du davon ableiten aus dem zuletzt Gehu00f6rten?
Dass es wichtig ist sozusagen, ne, also mit dem Aufgeben, das dann sagen ja sehr viele und ich glaub, das ist aus oder nicht aufzugeben sozusagen, ist natu00fcrlich aus psychologischer Sicht total wichtig, wobei man sich auch mal Auszeiten nehmen kann.Also auf jeden Fall, das ist ja auch wichtig und in der Psychologie sprechen wir immer von Ressourcen, also wo krieg ich eigentlich, was sind eigentlich meine Ressourcen oder Kraftquellen und das, was schon genannt wurde, es ist ja oft das Zwischenmenschliche, die schu00f6nen Momente, die Gemeinsamkeiten, die man hat, aber das es ku00f6nnen auch andere Dinge sein, die man dann auch ganz bewusst fu00fcr sich finden kann, also Sport, aber auch die Natur, ganz bewusst sich Dinge zu suchen.Manchmal muss man sich auch hinsetzen und mal u00f6fter nachdenken.Das kann kann auch kulturelle Veranstaltungen sein, mal mit Freundin ins Kino gehen oder kochen.Ich glaube aber, wichtig ist, dass man's dass man's tut, dass man's auch fu00fcr sich bewusst erlebt, also Stichwort Achtsamkeit oder und dieses Leben im Hier und Jetzt auch gestaltet und sozusagen auch bewusst sich diese, wenn man weiu00df, wie gesagt, man hat man es ist nicht einfach und es ist vielleicht auch eine Erkrankung, die lu00e4nger bleibt und vielleicht sogar fu00fcr immer bleibt, dass man sich das auch gut eintat und eben das auch bewusst sozusagen auch sucht und was wir hatten ja vorhin noch schon mal kurz daru00fcber gesprochen, das war mir noch wichtig, mit den Belastungen fu00fcr die Angehu00f6rigen.
Viele neigen ja dazu, sich dann sehr, sehr auszupowern und zu sagen, okay, ich muss fu00fcr den anderen oder ich mu00f6chte fu00fcr den anderen da sein,
und
zwar 24 Stunden lang.Und das ist natu00fcrlich wichtig und es gibt manchmal Momente, wo das nicht anders geht, aber man muss auch fu00fcr sich selber bisschen sorgen und gucken, dass sich die eigenen eben Ressourcen und eigenen Batterien oder wie man's immer nennen mu00f6chte, wieder auffu00fclle und dass ich da auch Stu00fcck weit auf mich selber achte und eben auch gucke, dass ich nicht irgendwann nur noch auf Zahnfleisch gehe, sondern dass ich auch gucke, okay, ich tue auch was fu00fcr mich selber, weil ich damit auch was fu00fcr uns gemeinsam sozusagen tue, aber eben auch fu00fcr mich, dass ich auch dass ich auch fit bleibe, also mental sozusagen, aber auch ku00f6rperlich.
Es ist das Thema Angst vorher schon mal ein bisschen von Dominik angesprochen worden und wie er damit umgeht, auch mit Meditation.Und der hat ja da schon ein bisschen erklu00e4rt, wie wie er das macht.Annette, wie machst Du das, wenn Du Angst hast?
Ich hab meine Stu00f6cke und geh in den Wald und leite alles das, was mir grade nicht so in den Kram passt, in die Erde ab.Also mit da kann ich mich, wenn ich dann 12, zwu00f6lfeinhalb Kilometer laufe,
Wow.
Kann ich mich dann schu00f6n auspowern.Das ist die eine Seite.Die andere Seite sind die DKMS Seminare, die Schminkseminare, die mir immer wieder zeigen, warum ich das auch tue, mich da hinzustellen und zu zeigen, dass es sich lohnt zu ku00e4mpfen.
Und
ja, dass es so viel andere Schicksale gibt, die noch viel, viel schwierigeren Verlauf haben, als ich das habe, das erdet mich dann immer wieder.Und so kann ich das dann verarbeiten.Wo ich dann denke, also, ne, das das hat schon alles seinen Sinn, auch wenn der Sinn uns manchmal nicht gefu00e4llt, ne.
Gib dir das gib dir das eine eine eine, wie soll ich sagen, Genugtuung wu00e4re das falsche Wort, aber gib dir das eine gewisse Zuversicht, dass der Dominik gut gelernt hat mit seinen u00c4ngsten, die ja ganz normal sind und die immer wieder mal hoch poppen, damit gut umzugehen?
Ja, also da muss ich ehrlich sagen, das hab ich nie in irgend Form mitbekommen, dass oder so man hat da nicht so offen dru00fcber geredet, weil ich halt ja auch, muss ich ehrlich sagen, mit vielen Sachen u00fcberfordert war, weil ich auch noch sehr jung war.Aber ich habe immer gesehen, dass ich ihn versorge, ne, dass er geschu00fctzt ist durch Kinderpsychologen.In der Schule wusste immer jeder Bescheid daru00fcber, was sein ku00f6nnte.Und ich denke, dass so diese Kommunikation im Hintergrund auch wichtig ist.Und das war vorhin schu00f6n, wie er das gesagt hat, also die Musik.
Wenn er nach Hause kam, ist er in Keller gegangen und hat erst mal eine Runde auf der Bassgitarre die ganze Nachbarschaft aufgewiegelt und da wusste ich dann, da hu00e4ngt jetzt irgendwas schief und dann hat er hinterher auch dru00fcber geredet.Und ja, das sind dann halt so die Momente, wo wo man denkt, das muss so sein.
Ich wu00fcrde jetzt mal sagen, das war unu00fcberhu00f6rbar.
Genau.Das war auch definitiv unu00fcberhu00f6rbar.Ja.
Gut.Dann wu00fcrde ich gern an euch beide noch mal geben, Benny und Frauke, wer mu00f6chte zuerst?Wie geht ihr mit euren u00c4ngsten
Ja, ich kann gern anfangen.
Mhm.
Ich glaube, wichtig ist schon auch, wenn Traurigkeit da ist, die einfach mal zuzulassen.Das kommt schon auch gerade noch in dieser dieser Anfangszeit schon hu00e4ufiger mal vor, glaube ich, einfach bis man sich mit der ganzen Thematik arrangiert hat.Oder wenn dann halt Ru00fcckschlu00e4ge irgendwie kommen oder so, dann auch andere Erkrankungen oder so, die eigentlich lapidar sind, aber dann einfach das Fass zum u00dcberlaufen bringen.Dann muss man manchmal auch gewisse Dinge einfach zulassen, danach wieder frei zu sein, ja, die die nu00e4chste Hu00fcrde besser nehmen zu ku00f6nnen, sag ich mal.Ja, der Sport war bei mir natu00fcrlich extrem hoch gehangen und mit dem Blick auf die Paralympics natu00fcrlich 'n eher fast schon berufliches Thema, wo ich jetzt eher auf dem Weg bin, das zu lernen, wieder als Sport in dem Sinne zu sehen, der mir guttut und der mir die den Ausgleich bringt sozusagen.
Mhm.
Und da versuch ich mir halt grade das so auszusuchen, was was mir dann guttut.Das heiu00dft, fru00fcher hab ich Rollstuhlbasketball gespielt.Das ist im Moment was, wo wo ich einfach merke, man ist mit anderen Leuten unterwegs, wo die Krankheit in dem Sinne dann nebensu00e4chlich ist, sondern man hat den Ball in der Hand, den Rollstuhl und spielt dann wieder eine Runde.Oder wenn ich dann wirklich mal, wenn's mir dann auch gut geht, ich ins Krafttraining gehen kann und meinen Trainer sehe und das mehr oder weniger schon bisschen Normalitu00e4t wiederbringt, hilft mir das auch, schwierige Zeiten einfach zu u00fcberstehen, sag ich mal.Also das da ist Bewegung, der Sport immer grou00dfer Punkt bei mir gewesen.
Ja, einen hu00e4tte letzten Endes auch.Wir haben gehu00f6rt, Nordic, die Stu00f6cke, ne, Kopf frei kriegen.Dann die Frage an dich, Frauke, wie machst Du das?
Ja, ich glaube, bei uns ist der Sport ja generell der Punkt, der uns der uns den Kopf frei werden lu00e4sst, weil er war auch vorher immer grou00dfer Mittelpunkt bei uns und das ist
Und dadurch habt ihr euch ja auch kennengelernt.
Ja, ja, ja, stimmt genau.
Ja, ja.
Ja, richtig.Das ist ist schon son, ja, son son Mittel, wo man wirklich dann auch abscheidet, wo man vielleicht auch noch mal u00c4ngste wieder, ja, nicht wegschiebt, aber wo man wo man wieder auch mal an andere Dinge denkt und ja.
Also ich als Schwabe darf das ja sagen.Ich fand's ganz besonders, dass der Benjamin seinen Bausparvertrag aufgelu00f6st hat, ein Handbike von der von dem Geld zu kaufen.Das wu00fcrde einem Schwaben wie mir im Leben nicht einfallen, aber da merkt man einfach, gibt es wohl doch kulturelle Unterschiede.Es hat sich mir ehrlich gesagt bis heute noch nicht so ganz erschlossen, aber gut.Ich will das jetzt nicht weiter kommentieren.
So, Anja, u00c4ngste, lass uns noch mal bisschen seriu00f6s werden.Wie was hast Du als Expertin fu00fcr einen Zugang?Wie kann man gut mit u00c4ngsten umgehen?Was ru00e4tst Du?
Ja, das ist nicht so ganz einfach.Also wir haben ja in der Psychologie gibt's ja sozusagen die irrationalen u00c4ngste.Mhm.Das ist ja zum Beispiel eine Spinnenphobie, die man, sage ich mal, relativ gut wegtherapieren kann.Und hier ist es ja, sind es hier aber reale u00c4ngste, manchmal mit kleinen irrationalen Teil, aber es sind ja sehr reale, existenzielle u00c4ngste und auch verbunden mit manchmal Phasen von Traurigkeit oder manchmal vielleicht auch mit depressiver Verstimmung und die ja eine ganz reale Basis haben.
Und Angst ist ja erst mal ganz wichtiges Gefu00fchl, das uns zeigt, okay, Gefahr und ohne Angst wu00fcrden wir nicht u00fcberleben und Angst hat auch viel damit zu tun mit Kontrollverlust, dass ich das Gefu00fchl hab, sozusagen, ich kann oder mich u00fcberfordert das oder ich worauf, was kann ich eigentlich selber tun?Und ja, aus psychologischer Sicht ist es natu00fcrlich immer wichtig, wie gesagt, son bisschen Klarheit zu gewinnen, wie sieht's aus, daru00fcber auch zu sprechen, aber tatsu00e4chlich, was mir gesagt wurde, ist richtig, also Sport oder aktiv zu bleiben, ist wirklich wichtig und auch wenn man mal Durchgu00e4nge hat, die absolut dazugehu00f6ren.Es gibt bessere Tage und es gibt auch mal richtig Ja.Eistage, so.Mhm.
Und so die die sind dann auch mal so und dann aber wichtig ist, dass man selber vielleicht auch fu00fcr sich so Dinge gefunden hat oder herausfindet, die einem da auch durchhelfen.Also, man weiu00df, okay, wenn das jetzt wieder blu00f6der Tag ist, dann hilft mir rauszugehen oder vielleicht hilft mir auch zu telefonieren mit jemandem oder eben, wie gesagt, Aktivitu00e4t, Sport, aber vielleicht auch sich bisschen abzulenken, mal ins Kino zu gehen, vielleicht nicht grad in depressiven Film, aber irgendwas, wo man auch einfach auch mal wieder andere Gedanken kommt und eben Also es gibt son Grundsatz in der Psychologie, aktiv zu sein ist eigentlich besser als nichts zu machen und wenn das auch nur kleine Sachen sind.Das hilft auch gegen u00c4ngste, so wieder ein Stu00fcck dieses Kontrollgefu00fchl wieder zu gewinnen, also selber was zu tun und spannenderweise eben, nicht spannenderweise, aber auch was fu00fcr andere zu tun, also son Stu00fcck auch, das wurde ja auch schon gesagt, also ne, das kann ich auch, dass ich nicht immer in dieser Rolle bin, dass ach, mir geht's so schlecht oder ich auch anderen Leuten was mitzugeben.
Also es geht damit auch Stu00fcck
weit aus der selbst auferlegten Isolation rauszuholen.
Absolut.
Und zu sagen, so, da ist da findet jetzt was in Gemeinschaft statt.Mir ist u00fcbrigens bei dem, was Du gesagt hast, ein wunderbarer Satz von meiner Grou00dfmutter eingefallen, die die eine ganz einfache und ja, wie soll ich sagen, aber trotzdem eine sehr gescheite Frau war, die immer gesagt hat, und jeden Tag geht die Sonne neu auf.Und das fand ich eigentlich so, als Kind hab ich da gar nicht so viel mit anfangen ku00f6nnen, aber mit zunehmendem Alter merk ich das, dass manchmal geht man ins Bett und schlu00e4ft und hat vielleicht nicht die allerbesten Gedanken, weil der Tag dann auch das die eine oder andere Pru00fcfung auferlegt hat.Aber am nu00e4chsten Morgen schaut die Welt schon wieder immer ein bisschen anders aus.Also das hab ich zumindest lernen du00fcrfen.
Jetzt wu00fcrd ich euch bitten zum Abschluss, gerne, gerne Anja.
Da stellt mir einen einen, muss ich einfach noch sagen, einen Spruch unseres Supervisus bei der Psychotherapieausbildung ein, der immer gesagt hat, so bei solchen u00c4ngsten, ja auch, wie gesagt, die haben ja eine reale Basis und die werden auch immer Stu00fcck bleiben, das ist ja sozusagen nichts, was man irgendwie wegtherapieren kann und vielleicht auch sollte, aber dass man sagt, okay, dass man guckt, dass die Angst so bleibt, wie sie ist und dass man selber auch bisschen gru00f6u00dfer wird.Also, dass man sozusagen lernt, mit der mit der Angst umzugehen, dass man seine Strategien entwickelt und dass man eben nicht so u00fcberflutet wird von den Gefu00fchlen, wobei das manchmal hat man auch Tage, da ist es auch so und auch, dass man da eben auch wieder rausfindet durch Aktivitu00e4t oder eben durch Gespru00e4che, genau.
Und jetzt ganz persu00f6nlich in dein Herz geschaut, Anja, Du kennst solche Tage nicht nur theoretisch, sondern auch praktisch.
Ja.Ich kenn, ich mir ist das nicht fremd, absolut.Man ist ja als Psychotherapeutin auch nicht gefeit vor irgendwelchen eigenen, ja, u00c4ngsten sowieso oder auch Tagen, dass es einfach mal nicht so lu00e4uft und das ist dann wie bei jedem anderen Menschen auch.Manchmal funktioniert's auch schlechter und manchmal besser.
Das macht die Sache, glaube ich, jetzt ertru00e4glicher, wenn's wenn wir wenn Du so davon sprichst.Vielen Dank, dass Du da so offen geantwortet hast.Jetzt wu00fcrde ich Annette vielleicht dich bitten, als Erste ein Mutmacherstatement uns zu geben.Fu00fcr alle, die jetzt grade vielleicht frisch die Diagnose Leuku00e4mie erhalten haben oder eine Krebsdiagnose erhalten haben.Was wu00fcrdest Du ihnen mutmachenderweise gerne mit auf den Weg geben?
Ich hab immer gesagt, das tue ich auch in meinen Seminaren, streich mir u00fcber u00fcber den Arm und sag, er darf in mir wohnen, aber er muss die Fu00fcu00dfe stillhalten.Ja, es ja und es es sind so viele Sachen, es hat ja nicht nur die negativen Seiten, sondern man lernt so viel wertvolle Menschen im Leben kennen mit der mit der Krankheit, dass man sagt, ja, okay, das ist wirklich was, was einem Mut macht.Und nach vorne zu schauen und wie Du eben auch schon gesagt hast, jeden Tag geht neu die Sonne auf und mit einem Lu00e4cheln im Gesicht nach vorne zu schauen.Das ist mir immer eine grou00dfe Herzensangelegenheit.
Vielen lieben Dank.Und mit deiner Arbeit hier mit deinen Schminkseminaren zauberst Du ja den Menschen sehr gerne und sehr professionell ein Lu00e4cheln ins Gesicht.Ja.Bleib da bitte dran, mach da weiter.Das ist ganz, ganz grou00dfartig, was Du hier im Ehrenamt tust und Chapeau, dass Du dich da so engagierst, Annette.
Vielen Dank.
Ja, ich dank dir auch, von ganzem Herzen.
Dann Dominik, wie schaut dein Mutmacher Statement aus?
In Ku00f6ln sagt man auch immer, Es ist ist nur immer gut gegangen.Also dementsprechend, auch wenn es mal nicht so lu00e4uft, irgendwie lu00e4uft es weiter.Und genauso, wie Du jetzt vorhin schon sagtest, die Sonne geht auch morgen wieder auf.So so muss man halt irgendwie, ja, dranbleiben.
Vielen Dank, Dominik.Danke, dass Du dabei bist heute bei dieser Gespru00e4chsrunde.Anja, ich darf dich bitten dein Mutmacher Statement.
Ja, ich hatte jetzt schon 2 Minuten Gelegenheit, mir was zu u00fcberlegen.Fu00fcr mich ist ein, vielleicht kennen manche ihn, Victor Frankelt, das war ein Psychiater aus Wien, der selber sozusagen auch Holocaustu00fcberlebender war und der sehr sozusagen sich eingesetzt hat oder entwickelt hat, die sinnzentrierten Psychotherapie, und der gesagt hat, sozusagen bis wirklich zum letzten Atemzug ist immer Lebenssinn mu00f6glich, aber auch immer Gestaltung.Also ich kann wirklich immer etwas gestalten.Ich kann den Tag gestalten, ich kann immer Stu00fcck weit, man ist nie vu00f6llig sozusagen passiv oder ja, und das finde ich eigentlich schu00f6nes Statement, so dieses, dass man immer die Mu00f6glichkeit hat, auch Dinge anders zu machen oder neu zu machen und Lebenssinn auch zu erfahren und auch eben zu gestalten.
Mhm.Vielen Dank, Anja.Dann wu00fcrde ich gerne Frauke fragen.
Ich hatte jetzt auch ja schon sogar noch eine Minute lu00e4nger Zeit zu u00fcberlegen, aber es ist auch jetzt wirklich aus der Pistole geschossen natu00fcrlich schwierig.Ja, es ist also mein Mutmacher ist eigentlich, auch wenn man gerade schlechten Tag hat oder es geht einem nicht gut oder es ist auch mal ein Tief da, dass man an die schu00f6nen Dinge denkt und auch schu00f6ne Dinge kreiert.Also dass man nicht nur zuru00fcckdenkt, sondern dass man sich ja auch was u00fcberlegt, was es denn Schu00f6nes noch zu kreieren gibt und was man noch alles Tolles erleben kann und mu00f6chte.Und dann immer nach vorne blickt und nicht nur zuru00fcck.Und ja, dass man auch in den in den schlechten Zeiten schu00f6ne Dinge sieht.
Ja.Mhm.Ja.
Danke sehr, Frauke.Vielen Dank.Benjamin, ich wu00fcrde dir das Schlusswort gern u00fcberlassen.
Das das glorreiche Schlusswort, das muss ja dann pfeffern sozusagen, wie man so schu00f6n sagt.Ich kann's eigentlich alles das, was gesagt wird, nur noch zusu00e4tzlich unterstreichen.Also es, ob's in der Klinik ist, wenn man grad wirklich isoliert ist, vielleicht eine Transplantation grad u00fcber sich ergehen lassen muss, sind es dann die Pfleger oder Schwestern, die reinkommen, die einem Lu00e4cheln ins Gesicht zaubern, wo es sich lohnt, ja, den Tag als gut abzustempeln in dem Moment.Und vielleicht hat man in 2, 3 Monaten spu00e4ter eine Begegnung mit der oder denjenigen in, ja, in Cafu00e9, wo man dann nachher sitzt und u00fcber diese Zeit denkt, wie miserabel sie war, aber dann auf einmal wieder gut ist.Und genauso aber auch alle drauu00dfen, die dann vielleicht Anfu00fchrungszeichen eine etwas leichtere Version haben, egal was es auch fu00fcr eine Erkrankung sein mag, findet man immer an dem Tag irgendwelche Dinge, die wirklich gut waren.
Man muss nur aufpassen, dass man sie nicht u00fcbersieht und ich glaub, das ist das ist extrem wichtig und dazu gehu00f6rt auch manchmal son bisschen, dass man das Ganze erst mal bisschen lernt.Und diese Krankheit gibt definitiv oder die Krankheiten geben definitiv die Mu00f6glichkeit dazu.
Rein, vielen lieben Dank Benjamin, dir alles Gute.Euch allen alles Gute.Lasst mich vielleicht kein Mutmacher Statement sagen, aber etwas zum Abschluss unseres Gespru00e4ches.Ich finde es ganz grou00dfartig, dass es Menschen gibt, wie ihr das seid.Nicht nur Annette und Dumme und Benjamin als Betroffene, sondern auch Angehu00f6rige, die die diesen Weg mit ihren mit ihren Liebsten gehen.
Ich weiu00df, wovon ich sprech.Ich hab das auch schon hinter mir mehrfach und finde es ganz, ganz grou00dfartig, wie ihr euch fu00fcr die Kancer Survivor in der Vergangenheit engagiert habt und das grade wieder tut.Herzlichen Dank.Ich bin ganz, ganz sicher, das war eine richtig tolle Moodmar Runde.Vielen lieben Dank an euch und bleibt einfach noch vielleicht kurz da.
- person Annette Wenz, Benjamin Lenatz, Domenic Wenz
- coronavirus Leukämie (chronisch)
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