Das Wort „Krebs“ aussprechen
Annette Wenz sagt:
Ich habe gelernt, damit zu leben und ich habe es integriert. Auch immer es zu erzählen, auch wenn es mancher nicht hören will. Aber es ist wichtig für mich, immer gewesen, die ganze Zeit während der Krankheit, darüber zu reden. Also das ist was, was ein Manko in meiner Familie war. Es wollte niemand darüber reden. Und damals war halt auch diese Schiene noch nicht so ausgebaut, dass ich einen Anlaufpunkt gehabt hätte. Dass man mir gesagt hätte, du gehst jetzt mal vorher zu einem Psychologen, der dich da stabilisiert. Der dir da hilft. Man hat es einfach laufen lassen und das war eigentlich das Fatale, weil mit den Folgeschäden kämpfe ich heute.
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Ich hab gelernt, damit zu leben und ich hab's integriert, auch immer wieder es zu erzu00e4hlen, auch wenn es mancher nicht hu00f6ren will.Aber es ist wichtig fu00fcr mich immer gewesen, die ganze Zeit wu00e4hrend der Krankheit daru00fcber zu reden.Also das ist was, was ein Manko in meiner Familie war.Es wollte niemand daru00fcber reden und damals war halt auch diese diese Schiene noch nicht so ausgebaut, dass dass ich Anlaufpunkt gehabt hu00e4tte, dass man mir gesagt hu00e4tte, Du gehst jetzt mal vorher zu Psychologen, der der der dich da stabilisiert, der dir da hilft.Man hat es einfach laufen lassen und das war eigentlich das Fatale, weil mit den Folgeschu00e4den ku00e4mpfe ich heute.
- person Annette Wenz
- coronavirus Leukämie (chronisch)
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