Andreas Dirksen sitzt in einem Fotostudio im Roten Sessel für ein Interview

Ein Gespräch im Roten Sessel

Das Portrait über Andreas Dirksen

In der bekannten Porträt­serie stellen wir Menschen vor, die mit einer Krebs­er­kran­kung einen schwe­ren Schick­sals­schlag erlitten haben. In 15-minütigen Inter­views sprechen sie über ihren Umgang mit der Erkran­kung und wie sie mit ihrem Leben zu neuer Kraft gefunden haben. Ver­schaffen Sie sich einen Eindruck.

Bei Andreas Dirksen wurde das Multiple Myelom, eine Krebs­erkrankung des Knochen­marks diagnostiziert. Er nutzt die lange Wartezeit bis zum Therapiestart und entwickelt einen Plan.

zum Video mit Andreas Dirksen
Klaus Eisenbeisz sitzt bei Interview auf dem Roten Sessel an einem Segelboothafen mit dem Moderator, im Hintergrund Schiffe und die Havel

Ein Gespräch im Roten Sessel

Das Portrait über Klaus Eisenbeisz

In der bekannten Porträt­serie stellen wir Menschen vor, die mit einer Krebs­er­kran­kung einen schwe­ren Schick­sals­schlag erlitten haben. In 15-minütigen Inter­views sprechen sie über ihren Umgang mit der Erkran­kung und wie sie mit ihrem Leben zu neuer Kraft gefunden haben. Ver­schaffen Sie sich einen Eindruck.

Er liebt das Was­ser und die Wel­len. Die Krebs­erkran­kung ist ein Zufalls­be­fund, Symp­tome hat Klaus Eisenbeisz keine. Er sammelt Wissen und hilft nun anderen bei der Be­wäl­ti­gung der Krank­heit.

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Multiples Myelom

Wissenswertes

Das Immunsystem ist das biologische Abwehrsystem im Körper, welches Krankheitserreger bekämpft, z. B. in den Körper eingedrungene Mikroorganismen, fremde Substanzen aber auch fehlerhafte Zellen des Körpers. Das Immunsystem ist ein komplexes Netzwerk aus verschiedenen Organen, Zelltypen und Molekülen. Im Knochenmark sind beispielsweise Plasmazellen zu finden. Es sind spezielle Zellen des Immunsystems welche der Produktion und Sekretion von Antikörpern dienen, mit denen der Körper Infektionen bekämpft.

Erkrankung

Das Multiple Myelom entsteht durch die bösartige Veränderung einer einzigen Plasmazelle im Knochenmark (Myelomzelle). Diese teilt sich und vermehrt sich unkontrolliert weiter, wodurch im Krankheitsverlauf bösartige Wucherungen im Knochenmark (Myelome) entstehen. Weil diese Myelome an vielen (multiplen) Stellen im Knochenmark auftreten können, erhält diese Erkrankung mit der Bezeichnung ‚Multiples Myelom‘ ihren Namen.

Es ist nicht vollständig geklärt, warum ein Mensch ein Multiples Myelom entwickelt. Meistens sind Menschen höheren Lebensalters (über 70 Jahre) betroffen, nur bei 2 % tritt die Krankheit vor dem 45. Lebensjahr auf.

In den vergangenen Jahren wurden große Fortschritte bei der Diagnostik und der Therapie erzielt, dennoch ist eine dauerhafte Heilung beim Multiplen Myelom leider meist nicht möglich. Neue Therapiemöglichkeiten bieten gute Ansätze, um die Beschwerden einzudämmen und ein Fortschreiten der Erkrankung möglichst für lange Zeit aufzuhalten.

Umfallende Dominosteine. Die Kettenreaktion wird durch einen dazwischengelegte Hand aufgehalten.

Risikofaktoren Multiples Myelom

  • Giftstoffe wie Pestizide, Lösungsmittel und Dieselruß
  • Umweltfaktoren wie Kontakt mit Strahlung, Schwermetallen oder Asbest
  • Beschäftigte in der Landwirtschaft scheinen häufiger zu erkranken
  • Veränderungen der Gene

Fakten & Zahlen

Multiples Myelom (auch Morbus Kahler, Plasmozytom genannt)

6.855

Neuerkrankungen pro Jahr

3.180

Frauen

3.675

Männer

Weitere Informationen zum Multiples Myelom finden Sie im Onko-Internetportal der Deutschen Krebsgesellschaft.

*Quelle: RKI, 2017

Beratung und Unterstützung bei Multiples Myelom

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